COVER EWIG LEBEN

Ausgehend von den Prognosen des Futurologen Ray Kurzweil haben der Physiker Roman Brinzanik und der Schriftsteller Tobias Hülswitt für ihr Buch ‘Werden wir ewig leben? – Gespräche über die Zukunft von Mensch und Technologie’ 14 Interviews mit herausragenden Wissenschaftlern (Biologen, Hirnforscher, KI-Entwickler, Chemiker) geführt, um herauszufinden, auf welchem Stand die Life Sciences heute sind – nach einem Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung in den industrialisierten Ländern in den letzten 160 Jahren um rund 45 Jahre – und wie seriöse Zukunftsszenarien der Lebensverlängerung und der Verschmelzung des Menschen mit Technologie aussehen können.

In der Korsakowshow werden Filmausschnitte aus den Interviews gezeigt.

Suhrkampladen | Linienstraße 127, Berlin | 10.6.2010 | 20 Uhr | Eintritt frei


{ Tobias Hülswitt | 07.06.10 }



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Zum 14. und abschließenden Mal lädt das Korsakow Institut in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung in die Münchner Kammerspiele:

14.05.2010 Freiheit & Evolution – Führst du noch aus oder programmierst du dich schon selbst?

Eine Fülle biologischer Faktoren bestimmen die conditio humana, u.a. die Beschaffenheit unserer Sinne und Gliedmaßen, die Kapazität unseres Hirns, die Abhängigkeit von Sauerstoff, Wasser und Nahrung, das Eingeschriebensein von Altern und Sterblichkeit in unserem genetischen Programm. Lässt sich da überhaupt von Freiheit und Autonomie des Menschen reden? Im Augenblick scheint es, als wolle sich homo sapiens von einigen dieser Festschreibungen lösen. Ein Verbund aktueller und zu erwartender Errungenschaften verschiedener Disziplinen wie der Biogerontologie, der Gentechnik, der Synthetischen Biologie, der Robotik und der Nanotechnologie soll den Menschen in die Lage versetzen, Teile seines biologischen Grundtextes umzuschreiben, das menschliche Altern evtl. erheblich zu verlangsamen und die natürlichen Fähigkeiten des Menschen technologisch zu erweitern. Schickt sich der Mensch an, seine eigene Evolution in die Hand zu nehmen?

Mit Prof. Giovanni Maio, Bioethiker an der Universität Freiburg und Autor (Die Natur des Menschen in Neurowissenschaft und Neuroethik, Synthetische Biologie. Eine ethisch-philosophische Analyse) und Prof. Dr. Hans R. Schöler, Direktor am Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin

14.5.2010, Münchner Kammerspiele, Neues Haus, Falckenbergstraße 2, München, 20 Uhr

Mit dieser Veranstaltung endet die zweite und letzte Staffel der Reihe Hilfe, Freiheit! an den Münchner Kammerspielen. Wir bedanken für Ihr Interesse! Und wir danken der Bundeszentrale für politische Bildung, dn Münchner Kammerspiele, dem Goethe Institut und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München für die Kooperation und Unterstützung.


{ Tobias Hülswitt | 14.05.10 }



In Schreibenden eines bestimmten Typus stehen sich der Wunsch nach Gelingen des Textes und der Wunsch nach Gelingen des eigenen Lebens unversöhnlich gegenüber. Hinzu kommt das Paradoxon, dass sie das eigene Leben nur dann als gelungen empfinden können, wenn der Text gelingt, während das Gelingen des Textes eine Schonungslosigkeit sich selbst und anderen gegenüber verlangt, die eine Destruktion des eigenen Lebens mit sich bringt. Anhand von Beispielen aus der Literaturgeschichte sowie in eigenen Übungen wird plastisch gemacht, wie es ist, wenn die Stilfragen wichtiger wird als die Frage: “Wie lebe ich richtig?”

In writers of a certain type the wish to succeed in life (friends, relationship, job) is opposed intransigently by a hope of succeeding in writing a text. This trench war situation is accompanied by a paradoxon: the writer can experience his life as a succeeding one solely if he succeeds in writing a text – which in turn means when he is destroying his life by means of a necessary ruthlessness in writing about himself and others. With the help of examples from the history of literature and in hands-on writing exercises students will be introduced to the psychology of writing: How does it feel, if the question of style becomes more important than the question: “How do I live a meaningful life?”

Lucian Blaga Universität Sibiu
Bulevardul Victoriei 5-7
Literatur- und Kunstfakultät
Raum 49, 28.4.2010, 6-8pm


{ Tobias Hülswitt | 29.04.10 }



WERDEN WIR EWIG LEBEN? – GESPRÄCHE ÜBER DIE ZUKUNFT VON MENSCH UND TECHNOLOGIE

Tobias Hülswitt und Roman Brinzanik (Hg)

edition unseld
ewig-leben

Naturwissenschaftliche Forschungen zu den Themen Leben, Intelligenz und Materie erzielen derzeit revolutionäre Ergebnisse, die unsere Auffassung von der Natur des menschlichen Körpers und Geistes herausfordern. Der Erfinder und Autor Ray Kurzweil leitet aus möglichen technologischen Anwendungen dieser Erkenntnisse die Vision einer nahen Zukunft ab, in der Künstliche Intelligenz die menschliche auf allen Gebieten übertrifft, in der der Mensch mit intelligenter Technologie verschmilzt, Krankheiten und Altern durch den Einsatz von Gentechnik und Nanomedizin bekämpft werden und schließlich niemand mehr eines natürlichen Todes sterben muss.
Was an diesen Visionen ist Wissenschaft, was Heilsversprechen religiöser Art, was reine Science Fiction? Tobias Hülswitt und Roman Brinzanik haben Interviews mit herausragenden Wissenschaftlern geführt, darunter der Chemie-Nobelpreisträger Jean-Marie Lehn, der Stammzellforscher Hans Schöler und der Hirnforscher Wolf Singer, um herauszufinden, was der heutige Stand der Naturwissenschaften ist und wie seriöse Zukunftsszenarien aussehen. Daneben werden in Gesprächen mit dem Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft Peter Gruss, dem Demographen James W. Vaupel und dem Technik-Ethiker Bert Gordijn die sozialen Konsequenzen bevorstehender Technologien und einer möglichen radikalen Lebensverlängerung ausgelotet. Mit Pater Friedhelm Mennekes SJ, dem Schriftsteller Hans Ulrich Treichel, dem Psychologen Aaron Ben-Ze’ev u. a. sprechen die Autoren über die Plastizität menschlicher Identität und das Verhältnis der Künste zu Technik, Melancholie und Vergänglichkeit.


{ Tobias Hülswitt | 10.04.10 }



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Das Goethe-Institut in Barcelona zeigt der Reihe nach so ziemlich alle Korsakow-Filme, die ich je gemacht habe. Ein echter Geheimtipp für Insider!

8., 15., 22. und 29. April 2010
Goethe-Institut Barcelona
Manso 24-28, 4.Stock
Barcelona
Deutsch, Englisch, Arabisch
Eintritt frei | +34 93 2926006

Mehr auf: deutsch | spanisch | katalan


{ Florian Thalhofer | 06.04.10 }



2010solardach

Der ungezügelte und vermeintlich freie Umgang mit Energie hat zu Klimawandel und Knappheit fossiler Ressourcen geführt. Während die Wirtschaftskrise wie ein Unwetter über die Märkte hereingebrochen ist,  spüren wir die Energiekrise schon seit vielen Jahren. Die Zukunft scheint bei den erneuerbaren Energien zu liegen: Wasser, Sonne und Wind. – Da Wirtschaft und Energieverbrauch untrennbar miteinander verbunden sind, ist die Rede vom Green New Deal als Sammelbegriff für den Weg aus der Krise in aller Munde. Soll unsere zukünftige  Freiheit in weiterem Wachstum bestehen oder doch eher in einer bescheidenen Schrumpfungsökonomie? Ist die Energie- und Klima-Diskussion eine Diskussion über unseren Lebensstil und globale Gerechtigkeit oder bloß eine Frage umweltfreundlicherer Technik? Liegt die Lösung bei so ambitionierten Projekten wie Desertec, die uns Sonnenenergie aus der Wüste versprechen, oder eher in der Reduktion des Verbrauchs und der lokalen Energiegewinnung?

Mit Max Schön, Unternehmer, Präsident der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME, Aufsichtsrat bei Desertec und Unternehmer und Tadzio Müller, Umweltaktivist und Politologe

26.2.2010 | Münchner Kammerspiele, Neues Haus | 20 Uhr


{ Tobias Hülswitt | 21.02.10 }



freiheit+mafia

Organisierte Kriminalität ist ein fester Bestandteil auch der deutschen Gesellschaft geworden, das Wort Mafia ihr Synonym. Immer steht sie mit einem Bein in der legalen, bürgerlichen Welt. Sie ist nicht besiegt, sondern überall, auch in Deutschland, auf dem Vormarsch. Sie sahnt öffentliche Aufträge und EU-Gelder ab. Sie nistet sich in Freiräumen ein und unterläuft und ersetzt, wo immer möglich, den Staat. Sie stellt Ehre und ‘Gerechtigkeit’ über das Recht und erkennt staatliche Gewaltmonopole nicht an. Sie operiert transnational. Worin und wie radikal unterscheiden sich Wertekanon und soziale Struktur der verschiedenen Mafias von denen des Bürgertums? Welchem Begriff von Freiheit folgt mafiose Ideologie? Und wie massiv bedroht dieser Begriff unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaftsordnung?

Mit Prof. Thomas Hauschild, Sozialethnologe an der Universität Halle und Autor (Ritual und Gewalt), und Petra Reski, Journalistin und Autorin (Mafia. Von Paten, Pizzerien und falschen Priestern)

29.1.2010 | Münchner Kammerspiele, Neues Haus | 20 Uhr


{ Tobias Hülswitt | 21.02.10 }



Venezuela-Car

Geld ist Machtmittel und Medium, es ist die Grundlage für Handel und Gesellschaft überhaupt. Eine Welt ohne es ist kaum vorstellbar. Geld ist aber vor allem Mittel zur Politik und Gewinnmaximierung, und die vorherrschende Ideologie des Umgangs mit Geldes hat uns mit all ihren Auswirkungen die aktuelle Krise des Systems beschert. Gleichzeitig ist Geld Motor für Fortentwicklung. Ist es an der Zeit, uns vom Diktat des Geldes zu befreien und neu nachzudenken über Freiheit und Ökonomie, über die Machtverhältnisse in unserem Land und auf der Welt? Gibt es Alternativen zum vorherrschenden Modell des Geldverkehrs? Ist vielleicht das Medium selbst das Problem? Wie können wir uns befreien aus den Fängen des Geldes? Kann man Geld neu und gerechter verteilen? Ist Freiheit mit Geld bezahlbar? Braucht eine globalisierte Welt ein neues Modell für den transnationalen Geldverkehr? Kann man Geld abschaffen? Oder privatisieren?

Mit Georg Zoche, Gründer der Vereinten Transnationalen Republiken und Autor (Welt Macht Geld)  und Prof Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

Freitag, 18. Dezember 2009, 20.00 Uhr
Münchner Kammerspiele | Falckenbergstr. 2 | 80539 München

Karten unter www.muenchner-kammerspiele.de oder 089.233 966 00


{ Florian Thalhofer | 17.12.09 }



Freiheit & Liebe

| 13.11.2009 Freiheit & LiebeLiebe 2.0: Neue Freiheit oder neue Einsamkeit?
Das Konzept der Zweier-Langzeitbeziehung steht mehr denn je infrage. Feste Beziehungen sind nur mehr so lange opportun, wie sie mit Ausbildung, privater und beruflicher Mobilität und Selbstverwirklichung vereinbar sind. Die Verheißungen der Partnerfindung durch den schnellen Klick im World Web Web, die Möglichkeiten virtueller Kontakte und netzgenerierter Gelegenheitsverbindungen tun ein übriges im Angriff auf die traditionelle Zweierbeziehung. Geht dabei die Fähigkeit zur tieferen Bindung verloren – oder verbessert sich im Gegenteil unsere Anknüpfungsfähigkeit auf allen Gebieten derzeit radikal und die Welt wird eine bessere? Lebt eine neue Generation, die mit dem Internet groß wurde, eine Art vernünftige freie Liebe? Oder ist die neue Freiheit in der Liebe gar nicht selbstgewählt und selbstbestimmt, sondern bloß Abbild eines Wirtschaftssystems, in dem private Kontinuitäten, wie etwa die Gebundenheit an Ort und Familie, stören und Verbindlichkeiten systematisch ausgemerzt werden? – Und ist säkulare Liebe echte Empathie oder nichts als ein Tauschhandel der Aufmerksamkeit?
Mit  Jürg Willi und Svenja Flaßpöhler.


Freitag, 13. November 2009, 20.00 Uhr

Münchner Kammerspiele | Falckenbergstr. 2 | 80539 München, Germany

Karten unter www.muenchner-kammerspiele.de oder 089.233 966 00


{ Florian Thalhofer | 10.11.09 }



RoterFaden

Bild: Stefan Michalski – Fotolia.com

Nichtlineare Erzählweisen. Von Sascha Verlan und Almut Schnerring. SWR 2 Wissen vom 10.09.2009. Geschichten verlaufen üblicherweise linear in der Zeit, sie haben einen Anfang und ein Ende. In seinem Buch über die Dichtkunst hat Aristoteles die Regeln vom Spannungsbogen und roten Faden formuliert; Hollywood hat sie perfektioniert. Aber geht es nicht auch anders? Die Mitglieder des “Instituts für nonlineare Erzählkultur” behaupten, diese Strukturen folgten nur erlernten Konvention und seien überholt. Sie arbeiten z.B. mit einer Software, die es dem Nutzer ermöglicht, sich einen eigenen Weg durch das Material zu bahnen und seine eigene Geschichte zu bauen. Nonlinear sind schließlich auch unsere Wahrnehmung und unser Erinnern. Folgt die Erzählung mit rotem Faden wirklich nur einer Konvention? Was gibt uns das Gehirn für das Verständnis von Geschichten vor – und wo liegen die Chancen einer neuen Erzählweise?

ZUM PODCAST


{ Florian Thalhofer | 23.09.09 }



Eine Korsakowshow zu Mode & Identität
Dienstag, 8. September, Berliner Akademie der Künste, 19 Uhr, Eintritt frei

„Was hat mein Lieblingspulli eigentlich mit meinen Überzeugungen zu tun?“ – Ob Haute Couture, Second Hand oder Kleidung aus dem Textil-Discounter – unsere Garderobe ist mehr als nur Verpackung. Sie ist der kulturelle Code eines Lebensgefühls, des sozialen Status und nicht selten ist sie mit einer bestimmten Jugend- und Musikkultur verbunden. Das Symposium „FASHION@SOCIETY: Modedesign, Jugendkulturen, soziale Identitäten“ beleuchtet am 8. September 2009 die soziale Dimension von Mode als Medium sozialer Abgrenzung und Zugehörigkeit. Die Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und des Goethe-Instituts findet in der Berliner Akademie der Künste am Pariser Platz statt.

Zum Abschluss des Symposiums präsentiert das Korsakow Institut um 19 Uhr die Korsakowshow NOT THE SHOES! zum Thema MODE & IDENTITÄT. Als Experten sprechen Dr. Heike Jenß, Parsons The New School for Design, New York und Dr. Daniel Devoucoux, Institut für Kunst und Materielle Kultur,
Technische Universität Dortmund. Und auf der Leinwand sind zu sehen Interviewclips mit Sven Marquardt, Fotograf und Türsteher des Berghain-Clubs, Tim Renner, Musikproduzent (Motor Entertainment) und seiner Tochter Viktoria sowie der Plastischen Chirurgin Dr. Ursula Tanzella.

Mehr zum Symposium FASHION & SOCIETY und zum Wettbewerb CREATEUROPE siehe www.createurope.com

IMGP3010


{ Tobias Hülswitt | 06.09.09 }



Mauerexpeditopn 2009

Mauerexpedition 09 – Filmausschnitte und Tourtagebücher
Unterwegs mit Fahrrad, Zelt und Schlafsack sowie Videokamera und Audiogerät erkundeten Berliner Jugendliche unter der Leitung des Medienkünstlers Florian Thalhofer und der Theaterpädagogin Sarah Jasinszczak den Grenzverlauf um das ehemalige West-Berlin.

29. August 2009 | 19.30 Uhr
Jugend Museum | Hauptstraße 40/42 | 10827 Berlin


{ Florian Thalhofer | 29.08.09 }



Korsakow-Naturally-Nonlinear
http://korsakow.org/download

Release Notes 5.0.2 (26/8/09):

* Users can now Import and Export Interface designs via File->Export and File->Import (can also right-click an interface and chose “export”)
* When closing one project (ie when opening a second one, loading, importing, etc…) if there are resources being edited there is a prompt about losing unsaved work. if the user OK’s it the editors are automatically discarded
* Default project size is now 1024×768 (interface is centered)
* Fixed problem where a SNU can’t be deleted after cloning it
* Title bar now includes both project name and filename
* “Made in Korsakow” message is now in Arial, Verdana, SansSerif
* Added keyword metadata to html (this is admittedly a weak solution most search engines pay little attention to this info)
* Mac only: Users can drag KRW files to the running icon of the Korsakow application to open that project
* Reserved keywords (random, end, …) now start with a _ (this doesn’t effect importing K3 which uses random>, end+, etc…)
* When adding a new rule (ie an OUT keyword) the time should be the same as the one before it
* Video export errors related to encoding now present a specialized message and don’t prompt to submit the error
* Users running an unsupported OS or Architecture (eg Mac PowerPC) now get a warning when starting Korsakow
* Better error message for certain errors when loading a project
* Rule editing: Korsakow now adds a space after comma separator
* Users can now edit the properties of all selected widgets (only common properties are shown)
* K3 imports no longer fail when filename(s) contains a “?”
* Reworked widget resizing in interfacer: aspect ratio maintained by default, use modifier key to break; aspect ratio is applied according to which side/corner is being dragged (for example resizing the right side will cause the widget to resize vertically to keep the aspect ratio, while keeping the widget centered vertically)
* ‘All keywords’ is shown next to SNU Editor when opened


{ Florian Thalhofer | 27.08.09 }



totenkopf

Heinz Emigholz interpretiert Zeichnungen aus seiner Serie DIE BASIS DES MAKE-UP und zeigt dazu seinen neuen Kurzfilm ZWEI PROJEKTE VON FRIEDRICH KIESLER. Das ganze findet in Form einer Korsakow-Show statt, technisch unterstützt durch das Korsakow-Institut.

26. August 2009 | 20 Uhr | Kino Arsenal | Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin


{ Florian Thalhofer | 25.08.09 }



Puzzle-im-Kopf

Ein interaktives Radiofeature von Almut Schnerring und Sascha Verlan
Deutschlandradio Kultur 2009

Ob man mit der Mitte beginnt oder mit dem Rand: jede Reihenfolge setzt andere Schwerpunkte. Am Ende entsteht eine variable Folge aus Hörminiaturen, die den Hörer zum puzzelnden Co-Autor macht. Umgesetzt mit Unterstützung des Korsakow-Instituts.

Puzzle im Kopf ist jetzt als Korsakow-Film online.
www.radiopuzzle.de


{ Florian Thalhofer | 25.08.09 }



General a.D. Klaus Reinhard in der Veranstaltung “Hilfe-Freiheit” in den Kammerspielen in München. Der Korsakow-Film der Veranstaltung ist jetzt online unter: www.hilfe-freiheit.de


{ Florian Thalhofer | 19.08.09 }



“Sheik Suellim has seven sons” Maher says proudly.
“Seven Sons, and not one daughter?” I wonder.
“Seven sons,” Maher replies, “and further more six daugthers.”

7 Sons is now available online watch in any browser:

www.7sons.com


{ Florian Thalhofer | 21.07.09 }



Vergessene Fahnen wird im Rahmen der Ausstellung VOX POPULI auf der wunderschönen Burg Eisenhardt in Belzig gezeigt.

VOX POPULI untersucht künstlerische Positionen zum Thema Demokratie im Kontext aktueller Kunst. Entstanden sind Installationen, Dokumentationen, multimediale Arbeiten und Aktionen mit Bürgerbeteiligung, die sich dem Thema auf kritische oder spielerische Weise nähern.

5. Juli bis 20. September 2009

Burg Eisenhardt
Mi. – So. 12-18 Uhr | Sa. / So. 11-18 Uhr
Wittenberger Str 14 | 14806 Belzig


{ Florian Thalhofer | 04.07.09 }



Das weltweit allererste mit Korsakow produzierte Radio-Feature entsteht in Köln:

spezial: Das radiolounge Publikum produziert ein Feature:

Puzzle im Kopf oder die Rätsel unserer Wahrnehmung

Steve Woods: Puzzlevon Almut Schnerring und Sascha Verlan

Der heutige radiolounge-Abend ist etwas ganz Besonderes: Die Zuhörerinnen und Zuhörer bestimmen interaktiv während des Zuhörens die endgültige Sendefassung des Features, das in der Woche darauf im Deutschlandradio Kultur seine Ursendung hat.

Almut Schnerring und Sascha Verlan haben nämich die Versatzstücke ihres Features so vorbereitet, dass das anwesende Publikum beim Zuhören sich (stumm) darüber abstimmen kann, was es als Nächstes zu hören bekommt – ganz passend zum Motiv des Features – dem nichtlinear ablaufenden Zusammenlegen eines Puzzles.

Die in der radiolounge entstehende Sendefassung wird im Deutschlandradio Kultur am Mittwoch 17. Juni, 0.05 Uhr ausgestrahlt.

Die radiolounge in der Kölner Filmpalette am Dienstag, 9. Juni 2009, 21 Uhr.


{ Florian Thalhofer | 09.06.09 }



Bereits zum dritten Mal war ein Expeditionsteam entlang des ehemaligen Mauerstreifens unterwegs. Die 155 km lange Reise führte quer durch Berlin und an dessen Ränder. Unterwegs traf das Team auf Menschen, die im ehemaligen Grenzgebiet leben oder sich dort aufhalten und befragte sie nach ihrer Erinnerung. Die Interviews wurden mit der Kamera festgehalten und nach der Expedition gesichtet. Außerdem entstanden Tour-Tagebücher mit persönlichen Notizen und Beobachtungen.

Die Präsentation der MAUEREXPEDITION 09 zeigt eine Auswahl des gesammelten Materials, in der die vielen Stimmen und Perspektiven einen Panoramablick auf das vergangene und gegenwärtige Berlin ergeben.

Das Expeditionsteam: Lisa Best, Anne Burzlaff, Sascha Breßler, Sarah Jasinszcak, Laura Köppen, Christina Rank, Adina Reza, Florian Thalhofer, Linus Vollmar

Die MAUEREXPEDITION 09 wurde geleitet von Florian Thalhofer (Medienkünstler) und Sarah Jasinszcak (Theaterpädagogin DT) und ist ein Projekt von junges DT und THEATER AN DER PARKAUE in Zusammenarbeit mit dem Medienkompetenzzentrum ‘Meredo’.

6. Juni 2009 / 19:30 Uhr
In der Box des Deutschen Theaters / Eintritt: 5 Euro

Karten:
Kasse: 030 – 284 41-225
DT-Besucherservice: 030 – 284 41-221

www.mauerexpedition.de

Per E-Mail: service@deutschestheater.de


{ Florian Thalhofer | 05.06.09 }



Noemi Schneider hat am Tag nach unserer 7. Hilfe-Freiheit-Show in München ein 1-stündiges Interview mit Herrn Hülswitt und mir gemacht. Wir sprechen über Korsakow, Freiheit, Erzählung und Gott… Herr Hülswitt geht nach der Show immer frühzeitig zu Bett. Zu mir hat mein Kunstlehrer mal gesagt, dass man sich als ordentlicher Künstler anständig betrinken muß, wenn man eine Vernissage hat. Das kann man auch hören…

Hier geht es zum Beitrag.


{ Florian Thalhofer | 13.05.09 }



Zum zweiten Mal habe ich dieses Jahr das Vergnügen, mich mit einer kleinen Gruppe auf Spurensuche entlang der ehemaligen Mauer um Berlin zu begeben. Dieses Jahr zusammen mit der Theaterpädagogin Sahra Jasinszczak vom Jungen DT.

Die 155 km lange Reise an den Rändern Berlins findet mit dem Fahrrad statt und dauert sechs Tage. Unterwegs spricht das Expeditionsteam mit Menschen, die im Grenzgebiet leben oder sich dort aufhalten , und befragt sie nach ihrer Erinnerung. Die Interviews werden mit der Kamera und einem Aufnahmegerät festgehalten und nach der Expedition gesichtet. Das Material wird zu einem Panoramablick auf das Vergangene und die Gegenwart verdichtet. Neben den Filminterviews notiert das Team persönliche Eindrücke, die zusammen mit den Interviews zu einer Bühnenpräsentation zusammengefügt werden.

Die MAUEREXPEDITION findet dieses Jahr zum dritten Mal statt. In diesem Jahr das erste Mal als Kooperatin von junges DT dem THEATER AN DER PARKAUE und dem Medienkompetenzzentrum meredo.de.

Die Teilnahme kostet sagenhaft günstige 30 Euro (- ja, inklusive Unterkunft!)

Anmeldungen bis 10. Mai unter jungesdt@deutschestheater.de oder besucherservice@parkaue.de / Telefonisch unter: 030 – 28 441 399 (junges DT) oder 030 – 55 77 52 -52 (THEATER AN DER PARKAUE)


{ Florian Thalhofer | 06.05.09 }



Es ist unser Leib & Magenthema: Wie erzählen wir uns die Welt?

Diskurs, Film, Labor. Eine Gesprächsreihe des Korsakow Institut für Nonlineare Erzählkultur und der Münchner Kammerspiele.

Freiheit & NarrationSag mir, wie Du erzählst, und ich sage Dir, wie frei Du bist

‘Wir sind Geschichten, die Geschichten erzählen’, sagt Fernando Pessoa. Wir sehen und verstehen uns und die Welt um uns herum gemäß der Geschichten, die wir erzählt bekommen und erzählen. Aristotelisch-lineare Erzählung nimmt den Zuschauer an der Hand und führt ihn durch eine Welt der Konflikte und Katastrophen, der Entwicklungen, der Anfänge, Enden und tickenden Uhren. Alles in dieser Welt gehorcht den Weisungen einer übergeordneten und von der Handlung unberührbaren Dramaturgie. Aristotelische Erzählung etabliert damit letztlich immer höheren Sinn und Notwendigkeit und negiert Zufall und Unberechenbarkeit. Nicht erst seit Ankunft des Computers und des Internets bestehen neben dieser Erzählform Traditionen freieren, pluralistischeren, mehr an Netzen und Assoziationen als an fixen Strängen und dramaturgischen Hierarchien interessierten Erzählens. Wie lange kann es autoritär-aristotelische Erzählformen in einer freiheitlich-pluralistischen Informationsgesellschaft noch geben? Bilden lineare Erzählformen die Wirklichkeit und das Denken nach oder formen sie sie? Was können diese Erzählformen, was können sie nicht, und was macht sie ökonomisch so erfolgreich? – Und werden die Digital Natives, die Generationen, die mehr mit dem Internet groß werden als mit dem Fernsehen, diese Erzählformen noch schätzen?

Wir freuen uns sehr auf Prof. Heinz Emigholz (Institut für zeitbasierte Medien der Universität der Künste Berlin; ‘Goff in der Wüste’, ‘Schindlers Häuser’, ‘Die Wiese der Sachen’) und den Autor Georg Klein (Ingeborg-Bachmann-Preisträger, ‘Libidissi’, ‘Barbar Rosa’) auf der Bühne der Münchner Kammerspiele …

… und auf Kristof Magnusson (’Männerhort’), Anke Stelling (’Gisela’) und Florian Thalhofer (’Vergessene Fahnen’) auf der Leinwand.

Für mehr Infos zu den 8 Folgen von HILFE ! FREIHEIT siehe www.hilfe-freiheit.de und die Facebook Group HILFE FREIHEIT

Freitag, 3. April 2009, 20.00 Uhr

Bitte reservieren!

Münchner Kammerspiele | Falckenbergstr. 2 | 80539 München, Germany

Karten unter www.muenchner-kammerspiele.de oder 089.233 966 00


{ Florian Thalhofer | 01.04.09 }



8 mal 8 Tage nach seinem 8. Geburtstag, und weil mir gerade danach ist, kopiere ich nun dieses fast schon historische Dokument in die Welt:

Das Korsakow-Syndrom ist ein interaktiver und nichtlinearer Film zum Thema Alkohol. Der erste von mehr als 1.000 Korsakow-Filmen. Oft erwähnt, doch bisher nur von wenigen Menschen ganz gesehen, hier nun in voller Opernlänge und mit allen filmtechnischen Schnitzern und Kanten! Die Sprache ist Deutsch und Englisch. Der Film zeigt auch das berühmt-berüchtigte Vodka-Konzert des Berliner Künstlers Jim Avignon, das er für diesen Film gegeben hat.

Ich werde ganz melancholisch. Dieser merkwürdige Film, das erste mal, dass ich überhaupt mit einer Kamera gearbeitet habe: Nur wenige Menschen haben diese Arbeit gesehen, und doch ist sie in einer ganzen Reihe schlauer Texte, Büchern und sogar einiger Doktorarbeiten erwähnt. Meine Diplomarbeit an der UdK, sie hat mich um die Welt gebracht, das Wort Korsakow höre ich heute durchschnittlich 10 Mal am Tag. Noch immer mache auf diese Art Filme, helfe anderen dabei, die ihrigen zu machen. Dieser Film und die dazu entwickelte Software verdrehte nicht nur mir den Kopf, hat meinen Blick auf die Welt grundlegend verändert: ich weiss nun, dass es keinen Gott gibt, dass man seines eigenen Glückes Schmied ist und dass das Glück nichts ist, was man mit den Händen greifen kann.

Verfügbar als Bittorrent-Download (von schnellem Server), leider nur für den Mac.
http://thepiratebay.org/torrent/4783292/Das_Korsakow_Syndrom___The_Korsakov_Syndrome

Viel Vergnügen!


{ Florian Thalhofer | 20.03.09 }



Freiheit & Schulwesen – Wo lernt man die Kultur der Freiheit?

Körperbewusstsein, Konfliktfähigkeit, Kommunikationsfertigkeiten, Selbsterkenntnis und Selbstbewusstein, der bewusste Umgang mit Medien und ein Immunsystem gegen die Übergriffe eines entgrenzten Kapitalismus, Entscheidungskraft, bewusster Verzicht und die Stärke, Unsicherheiten auszuhalten – all dies zählt zu den Fertigkeiten, die Menschen brauchen, um in politischer und metaphysischer Freiheit zu leben. Wo aber lernen Kinder das Handwerk der Freiheit in einem Schulsystem, das auf bloße Stoffvermittlung und – ohne Rücksicht auf individuelle Begabungen – vereinheitlichte Leistungsmessung setzt? –
Mit Prof. Dr. Gernot Böhme (Philosoph, ‘Ethik leiblicher Existenz’, Institut für Praxis der Philosophie e.V.) und Michael Fritz (ehemaliger Schulleiter, heute Geschäftsführer des Transferzentrums Neurowissenschaften und Lernen der Universitätsklinik Ulm).

Freitag, 6. März 2009, 20.00 Uhr
Bitte reservieren!
Münchner Kammerspiele | Falckenbergstr. 2 | 80539 München, Germany
Karten unter www.muenchner-kammerspiele.de oder 089.233 966 00


{ Florian Thalhofer | 04.03.09 }



Erstmals werden die Poems Of Edek Meier von Edeks Entdecker und Herausgeber Tobias Hülswitt öffentlich vorgestellt. Wenn alles gut geht und Edek, der Vagabund des Ostens, vorher nicht wieder verschwindet, wird er persönlich per Skype zugeschaltet, um aus seinen Gedichten zu lesen.

In Furcht und Einsamkeit hatte ich Zuflucht
unter deinen Überdachungen gesucht,
Busbahnhof in Spisska Nova Ves,
und wartete auf die Ankunft deines Busses,
der mich forttragen sollte von hier.
Doch du schicktest ihn, in deiner Weisheit, nicht.
Stattdessen sah ich, wie an Haltestelle 8
zwei Mongoloide, ein Mann, eine Frau,
sich bei den Händen hielten und küssten.
Dann teilten sie sich eine Tafel Schokolade.
Dann nahmen sie sich fest in den Arm.
Dann kam ihr Bus, sie stiegen ein
und fuhren ab nach Levoca.
Mich aber ließest du weiter warten.
Kein Bus kam für mich,
und keine Schokolade hatte ich,
und niemanden zum Teilen,
und keinen, der mich küsste –
und litt doch nicht,
und war doch nicht allein,
und war doch reich beschenkt von jenem Bild,
süßer als Schokolade in meinem Geist!

MONTAG, 2.3.2009, 19.30 UHR, THEATER O.N., Kollwitzstr. 53, in Martin Jankowskis LITERATURSALON AM KOLLWITZPLATZ


{ Tobias Hülswitt | 28.02.09 }



Bild: Fabian Pha.

Bild: Fabian Pha.

Jeden Monat eine neue Show – jeden Monat ein neuer Korsakow-Film.

Der Aufstieg der Depression zur bekanntesten Krankheit der freiheitlich-westlichen Welt beginnt laut des französischen Soziologen Alain Ehrenberg (’Das erschöpfte Selbst’) in dem Moment, in dem das Modell autoritärer Verhaltenssteuerung durch die Norm persönlicher Initiative erstetzt wurde, die jeden dazu verpflichte, er selbst zu werden. Die Depression sei daher die Krankheit der Verantwortlichkeit, in der ein Gefühl der Minderwertigkeit vorherrsche. ‘Der Depressive’, so Ehrenberg, ‘ist nicht voll auf der Höhe, er ist erschöpft von der Anstrengung, er selbst werden zu müssen.’ Ist die Depression der unbedingte Preis der Freiheit? – Und was ist in den Zeiten des emanzipierten Individuums aus den Schwestern der Depression, der Psychose und der Neurose geworden? – Mit Prof. Dr. Dr. Margot Albus (Klinikum München-Ost) und Dr. Marcus Hawel (Universität Hannover).

www.hilfe-freiheit.de

DOWNLOAD:
Flyer zu Teil 1 – 4 der Reihe
Flyer zu Teil 5 – 8 der Reihe

Mit Unterstützung von:
Goethe Institut, Bundeszentrale für Politische Bildung, Kulturreferat der Stadt München.


{ Florian Thalhofer | 12.02.09 }



Diskurs, Film, Labor. Eine Gesprächsreihe des Korsakow Institut für Nonlineare Erzählkultur und der Münchner Kammerspiele.

Bild: Fabian Pha.

Freiheit & Bundeswehr – Welcher Einsatz für die Freiheit?
Mit Carolin Emcke, Reporterin und Buchautorin (’Von den Kriegen’) und Klaus Reinhardt, General a.D. (ehem. Befehlshaber der KFOR-Friedenstruppe in Pristina) und Autor (’KFOR – Streitkräfte für den Frieden’)

Die Bundeswehr ist die große Unbekannte in diesem Staat. Sie ist da, und sie macht etwas. Aber was genau macht sie, und wo? Ist sie noch eine Verteidigungsarmee? Ist sie de facto noch eine Parlamentsarmee? Welchen Einfluss hat die NATO? Muss unsere Freiheit im Ausland verteitigt werden? Weiß der Durchschnittsdeutsche, wo überall in der Welt die Bundeswehr ihn verteidigt? Und gegen wen? Weiß der Gefreite, was genau er verteidigt? Wie freiwillig gehen die Freiwilligen nach Afghanistan? Seit wann und warum operiert die Bundeswehr im Ausland? Wie viele Bundeswehrsoldaten haben im Ausland ihr Leben gelassen? Und was ist der Unterschied zwischen Freiheit und (Enduring) ‘Freedom’?

Hilfe-Freiheit-Show

Bild: Jans Dreske

Freitag, 13. Februar 2009, 20.00 Uhr

Bitte resevieren!
Vorbestellung unter 089.233 966 00, Münchner Kammerspiele

www.hilfe-freiheit.de | www.institut.korsakow.com


{ Florian Thalhofer | 11.02.09 }



Tobias Hülswitt liest in einer mongolischen Jurte aus der Erzählung DINGE BEI LICHT (Kiepenheuer & Witsch 2008) anlässlich des 8. Berliner Wintersalons im Sony Center am Potsdamer Platz. Die 100 Lesungen der insgesamt 35 Autoren, die an dem Wintersalon teilnehmen, finden in mongolischen Jurten statt, weil das Sony Center selber eine Jurte ist. Die Termine:

Donnerstag, 22.1. |  15 Uhr und 17 Uhr
Sonntag, 25.1. |  19 Uhr

In den Jurten soll es, ganz anders als im Sony Center, außerordentlich gemütlich sein!

Näheres zum Wintersalon auf dieser schönen Website hier.

Näheres zu DINGE BEI LICHT hier.


{ Tobias Hülswitt | 21.01.09 }



2562 km sind Florian Thalhofer und Juliane Henrich im Jahr 2006 durch Deutschland gereist. Auf der Suche nach den vergessenen Fahnen der Fußball-Weltmeisterschaft und ihren Besitzern. Sie sammelten Bilder und Interviews für einen Korsakow-Film, der im Rahmen des Projekts “Odysseus auf der Suche nach Europa” erstmalig auf der Seite des Goethe-Instituts präsentiert wurde. Ähnlich wie beim Film [13ter Stock] von Thalhofer und Kolja Mensing bestimmen die Zuschauer den Verlauf des Films, der Film selbst wird interaktiv.

Vorführung im Rahmen der vom Verbrecher-Verlag organisierten Verbrecherversammlung im wunderbaren “Monarch” zu Kreuzberg.
Monarch  |  Skalitzerstr. 134.  |  10999 Berlin
Dienstag, 22. Januar 2008 |  Beginn: 20.30 Uhr  |  Eintritt: 4 €

(Die ersten drei Besucher, die den Vortragenden auf ein Bier einladen, erhalten ein Exemplar von Vergessene Fahnen auf DVD.)

www.vergessene-fahnen.de


{ Florian Thalhofer | 20.01.09 }



Diskurs, Film, Labor. Eine Gesprächsreihe des Korsakow Institut für Nonlineare Erzählkultur und der Münchner Kammerspiele.

Freiheit & Überwachung – Wie frei ist der Bundesdeutsche Bürger?

Die Experten des Abends: Sandro Gaycken vom Chaos Computer Club und Dr.-Ing. Bertram Nickolay vom Fraunhofer-Institut für Sicherheitstechnologie. Bertram Nickolay war maßgelblich an der Entwicklung des biometrischen Reisepasses und anderen Sicherheitstechnologien beteiligt.

Neue Technologien, omnipräsente Überwachungskameras oder die digitale Speicherung der Daten aller Bundesbürger in einer zentralen Liste sollen zum Erhalt der Sicherheit beitragen. Welche Gefahren des Missbrauchs sind mit solchen Technologien verbunden? Wer hat Zugriff auf die gesammelten Daten? Merkt es der Einzelne, wenn seine Daten erfasst werden? Wie gläsern sind wir?

Vorbestellung unter 089.233 966 00, Münchner Kammerspiele

www.hilfe-freiheit.de | www.institut.korsakow.com

Foto Juliane Henrich

Freitag, 16. Januar 2009, 20.00 Uhr
Münchner Kammerspiele | Falckenbergstr. 2 | 80539 München, Germany
Karten unter www.muenchner-kammerspiele.de oder 089.233 966 00


{ Florian Thalhofer | 14.01.09 }



Hilfe-Freihei-Arbeit

Jeden Monat eine neue Show – jeden Monat ein neuer {Korsakow}Film.

Teil II – Freiheit & Arbeit

Mit Daniel Häni (unternehmen mitte basel), Prof. Dr. Michael Hüther (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) einigen Gästen der Veranstaltung am 21. November 2008 in den Kammerspielen in München sowie Tanja, Levo, Stefan und Carlos aus dem Uferlos, einer Kneipe in Berlin-Wedding.

Man kann diesen Korsakow-film online ansehen, oder via Bittorrent herunterladen:
PC version
| MAC version


{ Florian Thalhofer | 11.01.09 }



Das Korsakow Institut empfiehlt:

Die BERLINALE-Aufführungen des neuen Films von Heinz Emigholz SENSE OF ARCHITECTURE (168 Minuten) im Rahmen des FORUM EXPANDED:

Freitag, 6.2. 14:00 Uhr Arsenal 1
Samstag, 7.2. 12:00 Uhr Hamburger Bahnhof (mit Buchpräsentation)
Sonntag 8.2. 20:30 Uhr Arsenal 2

www.pym.de


{ Tobias Hülswitt | 11.01.09 }



“Die Schleifen-Quanten-Gravitation dagegen geht davon aus, dass Raum und Zeit nicht kontinuierlich sind, sondern in Krümel zerfallen”, schreibt Frau Stefanie Schramm in ZEIT Wissen 01/2009.

Wir habens geahnt! Und sind im übrigen dafür, dass die Weltformel den ständigen Verlust ihrer Gültigkeit beinhalten sollte. Das wäre sympathisch.


{ Tobias Hülswitt | 29.12.08 }



Foto: Jens Dreske

Am 19.12. um 20 Uhr geht es in den Münchner Kammerspielen weiter mit HILFE, FREIHEIT!: Nach dem ausverkauften Start mit Freiheit & Religion und den heißen Debatten bei Freiheit & Arbeit widmen wir uns dieses Mal den Fragen rund um Freiheit & Depression und Psychose:

19.12.08 Freiheit & Depression und Psychose – Wieviel Freiheit verkraften wir?
Der Aufstieg der Depression zur bekanntesten Krankheit der freiheitlich-westlichen Welt beginnt laut des französischen Soziologen Alain Ehrenberg (’Das erschöpfte Selbst’) in dem Moment, in dem das Modell autoritärer Verhaltenssteuerung durch die Norm persönlicher Initiative erstetzt wurde, die jeden dazu verpflichte, er selbst zu werden. Die Depression sei daher die Krankheit der Verantwortlichkeit, in der ein Gefühl der Minderwertigkeit vorherrsche. ‘Der Depressive’, so Ehrenberg, ‘ist nicht voll auf der Höhe, er ist erschöpft von der Anstrengung, er selbst werden zu müssen.’ Ist die Depression der unbedingte Preis der Freiheit? – Und was ist in den Zeiten des emanzipierten Individuums  aus der Psychose und der Neurose geworden?

Mit Prof. Dr. Dr. Margot Albus (Psychiaterin, Leiterin des Klinikum München-Ost, Ludwig-Maximilians-Universität München) und Dr. Marcus Hawel (Soziologe an der Universität Hannover)

Vorbestellung unter 089.233 966 00, Münchner Kammerspiele NUR NOCH WENIGE KARTEN!


{ Tobias Hülswitt | 16.12.08 }



Jeden Monat eine neue Show – jeden Monat ein neuer {Korsakow}Film.

Teil I – Freiheit & Religion

Mit dem Soziologen Prof. Dr. Armin Nassehi, dem Jesuitenpater Prof. Dr. Friedhelm Mennekes, einigen Gästen der Veranstaltung am 31. Oktober in München sowie Lena Mey, Mirjam Barne, Andreas Dessalermos und aus dem Uferlos, einer Kneipe in Berlin-Wedding: Carlos, Bakri und Axel.

Man kann diesen Korsakow-film online ansehen, oder via Bittorrent herunterladen:
PC version
| MAC version


{ Florian Thalhofer | 16.12.08 }



Foto: Juliane Henrich

Am 4. Dezember 2008 hat Bundespräsident Horst Köhler die Ausstellung „Flagge zeigen?“ im Haus der Geschichte in Bonn eröffnet. Teil der Ausstellung ist die Medienstation “Vergessene Fahnen”, mit Ausschnitten aus dem gleichnamigen Korsakow-Dokumentarfilm von Florian Thalhofer und Juliane Henrich.

[Vergessene Fahnen] kann man kaufen: Beim mairisch Verlag in Hamburg für 11 Euro.

www.vergessene-fahnen.de


{ Florian Thalhofer | 10.12.08 }



Dieser Tage ist  Florian Thalhofer in Bozen zu Besuch, wo er eine kleine Rede hielt. Die DOLOMITEN, das Südtiroler Tagblatt, schrieb aus diesem Anlass: “Florian Thalhofer – Für Insider ein Geheimtipp”. Vielleicht ein Text für die neue Visitenkarte? Wir würden eher sagen: In Schwandorf ist Herr Thalhofer weltberühmt!


{ Tobias Hülswitt | 29.11.08 }



Für den dritten der Gesprächsreihe ‘Hilfe, Freiheit!’ an den Münchner Kammerspielen sucht das Korsakow Institut Interviewpartner zum Thema ‘Freiheit & Depression und Psychose’. Zeitraum: 1.-8.12.2008. Die Interviews werden clipweise in der gleichnamigen Abendveranstaltung in München am 19.12. gezeigt und werden außerdem Teil des Korsakowfilms ‘Hilfe, Freiheit!’

Die Gesprächspartner sollten entsprechende Erfahrungen gemacht haben (klinisch oder nicht klinisch) und bereit sein, darüber zu reden:

Freiheit & Depression und Psychose – Wieviel Freiheit verkraften wir?
Der Aufstieg der Depression zur bekanntesten Krankheit der freiheitlich-westlichen Welt beginnt laut des französischen Soziologen Alain Ehrenberg (’Das erschöpfte Selbst’) in dem Moment, in dem das Modell autoritärer Verhaltenssteuerung durch die Norm persönlicher Initiative erstetzt wurde, die jeden dazu verpflichte, er selbst zu werden. Die Depression sei daher die Krankheit der Verantwortlichkeit, in der ein Gefühl der Minderwertigkeit vorherrsche. ‘Der Depressive’, so Ehrenberg, ‘ist nicht voll auf der Höhe, er ist erschöpft von der Anstrengung, er selbst werden zu müssen.’ Neben der Depression können auch psychotische Beschwerden als Reaktion auf den Leistungs-, Entscheidungs- und Identitätsdruck auftreten, den die Freiheit mit sich bringt. Ist die Depression der unbedingte Preis der Freiheit?
– Und was ist aus ihrer großen Schwester, der Psychose geworden? – Mit Prof. Dr. Dr. Margot Albus (Klinikum München-Ost) und Dr. Marcus Hawel (Universität Hannover)

Bitte wenden Sie sich an: tobias.huelswitt@korsakow.com

www.hilfe-freiheit.de


{ Tobias Hülswitt | 25.11.08 }



Foto: Jens Dreske

Ende Oktober startete die Gesprächsreihe Hilfe, Freiheit! mit dem Abend Freiheit & Religion vor ausverkauftem Haus im Neuen Saal der Münchner Kammerspiele.

Am 21.11. geht mit Freiheit & Arbeit der zweite Teil der Reihe über die Bühne. Die Gäste: Der Vertreter des bedingungslosen Grundeinkommens Daniel Häni vom unternehmen mitte basel und Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln.

Freiheit & ArbeitIn Zukunft: Welche Arbeit, um welchen Preis?
Die Notwendigkeit des Verkaufs von Lebenszeit und Leistungskraft an den Arbeitgeber, Weisungsgebundenheit und Hierarchien, Bespitzelungsskandale, Abhängigkeit und schwindende Sicherheit in der Welt der Angestellten. Entgrenzte Arbeitszeiten, Dominanz der Erwerbstätigkeit über das Privatleben, Rationalisierung des alltäglichen Lebens, immerwährender Konkurrenzkampf und Selbstausbeutung auf Seiten der Selbständigen. Leistungsdruck allerorten, auch in Kirchen und Künsten. Arbeitslosigkeit, unzureichende Bildung und Mangel an Fachkräften. Bürgergeld, fordern die einen. Bürgerarbeit die anderen. Mindestlöhne oder Flächentarife die einen, freie Hand den Unternehmen die anderen. – Wie geht es dem einzelnen in der neoliberalen Welt, und wie sieht die Zukunft der Arbeit in Deutschland aus?

Münchner Kammerspiele, 21.11.2008, 20 Uhr

Foto: Jens Dreske

www.institut.korsakow.com


{ Tobias Hülswitt | 14.11.08 }