2013-10-talkAthenx

I am currently preparing for a Korsakow-Talk at Biennale III in Frankfurt. Well, I talk about Korsakow all the time, but this time I will structure my talk in Korsakow. For that I sliced all my resent talks into small pieces and the audience will vote on what they want to see. This will be the third time this kind of talk will be performed, after Montreal and Athens both in 2010. Technically a bit tricky, it is fun, it is deep, it is an other Korsakow-experiment {in German}!

»Korsakow – ein alternatives, nicht-lineares Erzählsystem« Lecture mit Florian Thalhofer
Freitag, 1. November 2013, 12:30 – 13:30 Uhr im Frankfurter Kunstverein.


{ Florian | 28.10.13 }





2010solardach

Der ungezügelte und vermeintlich freie Umgang mit Energie hat zu Klimawandel und Knappheit fossiler Ressourcen geführt. Während die Wirtschaftskrise wie ein Unwetter über die Märkte hereingebrochen ist,  spüren wir die Energiekrise schon seit vielen Jahren. Die Zukunft scheint bei den erneuerbaren Energien zu liegen: Wasser, Sonne und Wind. – Da Wirtschaft und Energieverbrauch untrennbar miteinander verbunden sind, ist die Rede vom Green New Deal als Sammelbegriff für den Weg aus der Krise in aller Munde. Soll unsere zukünftige  Freiheit in weiterem Wachstum bestehen oder doch eher in einer bescheidenen Schrumpfungsökonomie? Ist die Energie- und Klima-Diskussion eine Diskussion über unseren Lebensstil und globale Gerechtigkeit oder bloß eine Frage umweltfreundlicherer Technik? Liegt die Lösung bei so ambitionierten Projekten wie Desertec, die uns Sonnenenergie aus der Wüste versprechen, oder eher in der Reduktion des Verbrauchs und der lokalen Energiegewinnung?

Mit Max Schön, Unternehmer, Präsident der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME, Aufsichtsrat bei Desertec und Unternehmer und Tadzio Müller, Umweltaktivist und Politologe

26.2.2010 | Münchner Kammerspiele, Neues Haus | 20 Uhr


{ Florian | 21.02.10 }





Venezuela-Car

Geld ist Machtmittel und Medium, es ist die Grundlage für Handel und Gesellschaft überhaupt. Eine Welt ohne es ist kaum vorstellbar. Geld ist aber vor allem Mittel zur Politik und Gewinnmaximierung, und die vorherrschende Ideologie des Umgangs mit Geldes hat uns mit all ihren Auswirkungen die aktuelle Krise des Systems beschert. Gleichzeitig ist Geld Motor für Fortentwicklung. Ist es an der Zeit, uns vom Diktat des Geldes zu befreien und neu nachzudenken über Freiheit und Ökonomie, über die Machtverhältnisse in unserem Land und auf der Welt? Gibt es Alternativen zum vorherrschenden Modell des Geldverkehrs? Ist vielleicht das Medium selbst das Problem? Wie können wir uns befreien aus den Fängen des Geldes? Kann man Geld neu und gerechter verteilen? Ist Freiheit mit Geld bezahlbar? Braucht eine globalisierte Welt ein neues Modell für den transnationalen Geldverkehr? Kann man Geld abschaffen? Oder privatisieren?

Mit Georg Zoche, Gründer der Vereinten Transnationalen Republiken und Autor (Welt Macht Geld)  und Prof Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

Freitag, 18. Dezember 2009, 20.00 Uhr
Münchner Kammerspiele | Falckenbergstr. 2 | 80539 München

Karten unter www.muenchner-kammerspiele.de oder 089.233 966 00


{ Florian | 17.12.09 }





Freiheit & Liebe

| 13.11.2009 Freiheit & LiebeLiebe 2.0: Neue Freiheit oder neue Einsamkeit?
Das Konzept der Zweier-Langzeitbeziehung steht mehr denn je infrage. Feste Beziehungen sind nur mehr so lange opportun, wie sie mit Ausbildung, privater und beruflicher Mobilität und Selbstverwirklichung vereinbar sind. Die Verheißungen der Partnerfindung durch den schnellen Klick im World Web Web, die Möglichkeiten virtueller Kontakte und netzgenerierter Gelegenheitsverbindungen tun ein übriges im Angriff auf die traditionelle Zweierbeziehung. Geht dabei die Fähigkeit zur tieferen Bindung verloren – oder verbessert sich im Gegenteil unsere Anknüpfungsfähigkeit auf allen Gebieten derzeit radikal und die Welt wird eine bessere? Lebt eine neue Generation, die mit dem Internet groß wurde, eine Art vernünftige freie Liebe? Oder ist die neue Freiheit in der Liebe gar nicht selbstgewählt und selbstbestimmt, sondern bloß Abbild eines Wirtschaftssystems, in dem private Kontinuitäten, wie etwa die Gebundenheit an Ort und Familie, stören und Verbindlichkeiten systematisch ausgemerzt werden? – Und ist säkulare Liebe echte Empathie oder nichts als ein Tauschhandel der Aufmerksamkeit?
Mit  Jürg Willi und Svenja Flaßpöhler.


Freitag, 13. November 2009, 20.00 Uhr

Münchner Kammerspiele | Falckenbergstr. 2 | 80539 München, Germany

Karten unter www.muenchner-kammerspiele.de oder 089.233 966 00


{ Florian | 10.11.09 }





Eine Korsakowshow zu Mode & Identität
Dienstag, 8. September, Berliner Akademie der Künste, 19 Uhr, Eintritt frei

„Was hat mein Lieblingspulli eigentlich mit meinen Überzeugungen zu tun?“ – Ob Haute Couture, Second Hand oder Kleidung aus dem Textil-Discounter – unsere Garderobe ist mehr als nur Verpackung. Sie ist der kulturelle Code eines Lebensgefühls, des sozialen Status und nicht selten ist sie mit einer bestimmten Jugend- und Musikkultur verbunden. Das Symposium „FASHION@SOCIETY: Modedesign, Jugendkulturen, soziale Identitäten“ beleuchtet am 8. September 2009 die soziale Dimension von Mode als Medium sozialer Abgrenzung und Zugehörigkeit. Die Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und des Goethe-Instituts findet in der Berliner Akademie der Künste am Pariser Platz statt.

Zum Abschluss des Symposiums präsentiert das Korsakow Institut um 19 Uhr die Korsakowshow NOT THE SHOES! zum Thema MODE & IDENTITÄT. Als Experten sprechen Dr. Heike Jenß, Parsons The New School for Design, New York und Dr. Daniel Devoucoux, Institut für Kunst und Materielle Kultur,
Technische Universität Dortmund. Und auf der Leinwand sind zu sehen Interviewclips mit Sven Marquardt, Fotograf und Türsteher des Berghain-Clubs, Tim Renner, Musikproduzent (Motor Entertainment) und seiner Tochter Viktoria sowie der Plastischen Chirurgin Dr. Ursula Tanzella.

Mehr zum Symposium FASHION & SOCIETY und zum Wettbewerb CREATEUROPE siehe www.createurope.com

IMGP3010


{ Florian | 06.09.09 }





General a.D. Klaus Reinhard in der Veranstaltung “Hilfe-Freiheit” in den Kammerspielen in München. Der Korsakow-Film der Veranstaltung ist jetzt online unter: www.hilfe-freiheit.de


{ Florian | 19.08.09 }





Mit Dr. Sandro Gaycken (Chaos Computer Club) und Dr.-Ing. Bertram Nickolay (Fraunhofer-Institut für Sicherheitstechnologie).

Mehr…


{ Florian | 24.07.09 }





Noemi Schneider hat am Tag nach unserer 7. Hilfe-Freiheit-Show in München ein 1-stündiges Interview mit Herrn Hülswitt und mir gemacht. Wir sprechen über Korsakow, Freiheit, Erzählung und Gott… Herr Hülswitt geht nach der Show immer frühzeitig zu Bett. Zu mir hat mein Kunstlehrer mal gesagt, dass man sich als ordentlicher Künstler anständig betrinken muß, wenn man eine Vernissage hat. Das kann man auch hören…

Hier geht es zum Beitrag.


{ Florian | 13.05.09 }





Es ist unser Leib & Magenthema: Wie erzählen wir uns die Welt?

Diskurs, Film, Labor. Eine Gesprächsreihe des Korsakow Institut für Nonlineare Erzählkultur und der Münchner Kammerspiele.

Freiheit & NarrationSag mir, wie Du erzählst, und ich sage Dir, wie frei Du bist

‘Wir sind Geschichten, die Geschichten erzählen’, sagt Fernando Pessoa. Wir sehen und verstehen uns und die Welt um uns herum gemäß der Geschichten, die wir erzählt bekommen und erzählen. Aristotelisch-lineare Erzählung nimmt den Zuschauer an der Hand und führt ihn durch eine Welt der Konflikte und Katastrophen, der Entwicklungen, der Anfänge, Enden und tickenden Uhren. Alles in dieser Welt gehorcht den Weisungen einer übergeordneten und von der Handlung unberührbaren Dramaturgie. Aristotelische Erzählung etabliert damit letztlich immer höheren Sinn und Notwendigkeit und negiert Zufall und Unberechenbarkeit. Nicht erst seit Ankunft des Computers und des Internets bestehen neben dieser Erzählform Traditionen freieren, pluralistischeren, mehr an Netzen und Assoziationen als an fixen Strängen und dramaturgischen Hierarchien interessierten Erzählens. Wie lange kann es autoritär-aristotelische Erzählformen in einer freiheitlich-pluralistischen Informationsgesellschaft noch geben? Bilden lineare Erzählformen die Wirklichkeit und das Denken nach oder formen sie sie? Was können diese Erzählformen, was können sie nicht, und was macht sie ökonomisch so erfolgreich? – Und werden die Digital Natives, die Generationen, die mehr mit dem Internet groß werden als mit dem Fernsehen, diese Erzählformen noch schätzen?

Wir freuen uns sehr auf Prof. Heinz Emigholz (Institut für zeitbasierte Medien der Universität der Künste Berlin; ‘Goff in der Wüste’, ‘Schindlers Häuser’, ‘Die Wiese der Sachen’) und den Autor Georg Klein (Ingeborg-Bachmann-Preisträger, ‘Libidissi’, ‘Barbar Rosa’) auf der Bühne der Münchner Kammerspiele …

… und auf Kristof Magnusson (‘Männerhort’), Anke Stelling (‘Gisela’) und Florian Thalhofer (‘Vergessene Fahnen’) auf der Leinwand.

Für mehr Infos zu den 8 Folgen von HILFE ! FREIHEIT siehe www.hilfe-freiheit.de und die Facebook Group HILFE FREIHEIT

Freitag, 3. April 2009, 20.00 Uhr

Bitte reservieren!

Münchner Kammerspiele | Falckenbergstr. 2 | 80539 München, Germany

Karten unter www.muenchner-kammerspiele.de oder 089.233 966 00


{ Florian | 01.04.09 }





Freiheit & Schulwesen – Wo lernt man die Kultur der Freiheit?

Körperbewusstsein, Konfliktfähigkeit, Kommunikationsfertigkeiten, Selbsterkenntnis und Selbstbewusstein, der bewusste Umgang mit Medien und ein Immunsystem gegen die Übergriffe eines entgrenzten Kapitalismus, Entscheidungskraft, bewusster Verzicht und die Stärke, Unsicherheiten auszuhalten – all dies zählt zu den Fertigkeiten, die Menschen brauchen, um in politischer und metaphysischer Freiheit zu leben. Wo aber lernen Kinder das Handwerk der Freiheit in einem Schulsystem, das auf bloße Stoffvermittlung und – ohne Rücksicht auf individuelle Begabungen – vereinheitlichte Leistungsmessung setzt? –
Mit Prof. Dr. Gernot Böhme (Philosoph, ‘Ethik leiblicher Existenz’, Institut für Praxis der Philosophie e.V.) und Michael Fritz (ehemaliger Schulleiter, heute Geschäftsführer des Transferzentrums Neurowissenschaften und Lernen der Universitätsklinik Ulm).

Freitag, 6. März 2009, 20.00 Uhr
Bitte reservieren!
Münchner Kammerspiele | Falckenbergstr. 2 | 80539 München, Germany
Karten unter www.muenchner-kammerspiele.de oder 089.233 966 00


{ Florian | 04.03.09 }





Diskurs, Film, Labor. Eine Gesprächsreihe des Korsakow Institut für Nonlineare Erzählkultur und der Münchner Kammerspiele.

Freiheit & Überwachung – Wie frei ist der Bundesdeutsche Bürger?

Die Experten des Abends: Sandro Gaycken vom Chaos Computer Club und Dr.-Ing. Bertram Nickolay vom Fraunhofer-Institut für Sicherheitstechnologie. Bertram Nickolay war maßgelblich an der Entwicklung des biometrischen Reisepasses und anderen Sicherheitstechnologien beteiligt.

Neue Technologien, omnipräsente Überwachungskameras oder die digitale Speicherung der Daten aller Bundesbürger in einer zentralen Liste sollen zum Erhalt der Sicherheit beitragen. Welche Gefahren des Missbrauchs sind mit solchen Technologien verbunden? Wer hat Zugriff auf die gesammelten Daten? Merkt es der Einzelne, wenn seine Daten erfasst werden? Wie gläsern sind wir?

Vorbestellung unter 089.233 966 00, Münchner Kammerspiele

www.hilfe-freiheit.de | www.institut.korsakow.com

Foto Juliane Henrich

Freitag, 16. Januar 2009, 20.00 Uhr
Münchner Kammerspiele | Falckenbergstr. 2 | 80539 München, Germany
Karten unter www.muenchner-kammerspiele.de oder 089.233 966 00


{ Florian | 14.01.09 }





Hilfe-Freihei-Arbeit

Jeden Monat eine neue Show – jeden Monat ein neuer {Korsakow}Film.

Teil II – Freiheit & Arbeit

Mit Daniel Häni (unternehmen mitte basel), Prof. Dr. Michael Hüther (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) einigen Gästen der Veranstaltung am 21. November 2008 in den Kammerspielen in München sowie Tanja, Levo, Stefan und Carlos aus dem Uferlos, einer Kneipe in Berlin-Wedding.

Man kann diesen Korsakow-film online ansehen, oder via Bittorrent herunterladen:
PC version
| MAC version


{ Florian | 11.01.09 }





Foto: Jens Dreske

Am 19.12. um 20 Uhr geht es in den Münchner Kammerspielen weiter mit HILFE, FREIHEIT!: Nach dem ausverkauften Start mit Freiheit & Religion und den heißen Debatten bei Freiheit & Arbeit widmen wir uns dieses Mal den Fragen rund um Freiheit & Depression und Psychose:

19.12.08 Freiheit & Depression und Psychose – Wieviel Freiheit verkraften wir?
Der Aufstieg der Depression zur bekanntesten Krankheit der freiheitlich-westlichen Welt beginnt laut des französischen Soziologen Alain Ehrenberg (‘Das erschöpfte Selbst’) in dem Moment, in dem das Modell autoritärer Verhaltenssteuerung durch die Norm persönlicher Initiative erstetzt wurde, die jeden dazu verpflichte, er selbst zu werden. Die Depression sei daher die Krankheit der Verantwortlichkeit, in der ein Gefühl der Minderwertigkeit vorherrsche. ‘Der Depressive’, so Ehrenberg, ‘ist nicht voll auf der Höhe, er ist erschöpft von der Anstrengung, er selbst werden zu müssen.’ Ist die Depression der unbedingte Preis der Freiheit? – Und was ist in den Zeiten des emanzipierten Individuums  aus der Psychose und der Neurose geworden?

Mit Prof. Dr. Dr. Margot Albus (Psychiaterin, Leiterin des Klinikum München-Ost, Ludwig-Maximilians-Universität München) und Dr. Marcus Hawel (Soziologe an der Universität Hannover)

Vorbestellung unter 089.233 966 00, Münchner Kammerspiele NUR NOCH WENIGE KARTEN!


{ Florian | 16.12.08 }





Jeden Monat eine neue Show – jeden Monat ein neuer {Korsakow}Film.

Teil I – Freiheit & Religion

Mit dem Soziologen Prof. Dr. Armin Nassehi, dem Jesuitenpater Prof. Dr. Friedhelm Mennekes, einigen Gästen der Veranstaltung am 31. Oktober in München sowie Lena Mey, Mirjam Barne, Andreas Dessalermos und aus dem Uferlos, einer Kneipe in Berlin-Wedding: Carlos, Bakri und Axel.

Man kann diesen Korsakow-film online ansehen, oder via Bittorrent herunterladen:
PC version
| MAC version


{ Florian | 16.12.08 }





Foto: Jens Dreske

Ende Oktober startete die Gesprächsreihe Hilfe, Freiheit! mit dem Abend Freiheit & Religion vor ausverkauftem Haus im Neuen Saal der Münchner Kammerspiele.

Am 21.11. geht mit Freiheit & Arbeit der zweite Teil der Reihe über die Bühne. Die Gäste: Der Vertreter des bedingungslosen Grundeinkommens Daniel Häni vom unternehmen mitte basel und Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln.

Freiheit & ArbeitIn Zukunft: Welche Arbeit, um welchen Preis?
Die Notwendigkeit des Verkaufs von Lebenszeit und Leistungskraft an den Arbeitgeber, Weisungsgebundenheit und Hierarchien, Bespitzelungsskandale, Abhängigkeit und schwindende Sicherheit in der Welt der Angestellten. Entgrenzte Arbeitszeiten, Dominanz der Erwerbstätigkeit über das Privatleben, Rationalisierung des alltäglichen Lebens, immerwährender Konkurrenzkampf und Selbstausbeutung auf Seiten der Selbständigen. Leistungsdruck allerorten, auch in Kirchen und Künsten. Arbeitslosigkeit, unzureichende Bildung und Mangel an Fachkräften. Bürgergeld, fordern die einen. Bürgerarbeit die anderen. Mindestlöhne oder Flächentarife die einen, freie Hand den Unternehmen die anderen. – Wie geht es dem einzelnen in der neoliberalen Welt, und wie sieht die Zukunft der Arbeit in Deutschland aus?

Münchner Kammerspiele, 21.11.2008, 20 Uhr

Foto: Jens Dreske

www.institut.korsakow.com


{ Florian | 14.11.08 }





Diskurs, Film, Labor. Eine Gesprächsreihe des Korsakow Institut für Nonlineare Erzählkultur und der Münchner Kammerspiele.

Religionen: Förderer oder Gegner der Freiheit?
Mit Prof. Dr. Armin Nassehi, Soziologe (LMU) und Friedhelm Mennekes, Jesuit

In der ersten Veranstaltung unserer achtteiligen Reihe geht es um das Verhältnis von Religion und Freiheit. Wie vertragen sich Konzepte absoluter Wahrheit mit einer freiheitlich-pluralistischen Gesellschaftsordnung? Ist, was die Religionen mitunter als Dekadenz und Sittenverfall betrachten, womöglich eine notwendige Arbeit des Freiseins? Gibt es tatsächlich keinen Halt und keine Moral ohne die Religionen? Gibt es das überhaupt: Menschen ohne Moral? Oder anders: Wie etablieren sich in einer säkularen Welt Verantwortung und Mitgefühl? Etablieren sie sich überhaupt? Kann es Freiheit nur in festen Rahmen geben, und wie eng dürfen diese sein? Und wer ist freier: Der gläubige oder der nicht gläubige Mensch?

Prof. Dr. Armin Nassehi lehrt am Institut für Soziologie der Ludwigs Maximilians-Universität München.
Der Jesuit Prof. Dr. Pater Friedhelm Mennekes, SJ arbeitet an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, ist seit 1987 Pfarrer der Jesuitenkirche St. Peter Köln und Gründer der Kunststation St. Peter in Köln.

www.institut.korsakow.com

Mit Unterstützung von:
Goethe Institut, Bundeszentrale für Politische Bildung, Kulturreferat der Stadt München.

Freitag, 31. Oktober 2008, um 20.00 Uhr

Münchner Kammerspiele | Falckenbergstr. 2 | 80539 München, Germany
Karten unter www.muenchner-kammerspiele.de oder 089.233 966 00


{ Florian | 28.10.08 }